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Katzenjammer muss nicht sein!


Bundestierärztekammer rät dringend zur Kastration von freilaufenden Katzen

Katzen - Frühlingsgefühle | Tierarztpraxis-Hanau.de

(BTK/Berlin)
Frühlingsanfang und Frühlingsgefühle, die kom­men nicht nur bei uns Menschen auf: Be­dingt durch die zu­nehm­en­de Ta­ges­licht­län­ge, spielen auch bei den Katzen die Hor­mo­ne verrückt - die Kater wandeln auf 'Frei­ers­füß­en', die Miezen werden rollig. Damit es nicht noch mehr 'wilden' Katzennachwuchs gibt, appelliert die Bundestierärztekammer (BTK) jetzt an alle verantwortungsvollen Katzenbesitzer: Lassen Sie Ihre Freigänger-Katzen kastrieren!

'Immer noch werden eine Vielzahl von Katzen gehalten, die sich regelmäßig im Freien aufhalten und nicht kastriert sind. Die Tiere werden trächtig, aber um die Jungtiere kümmert sich dann oft keiner mehr, sie verwildern. Bereits mit einem halben Jahr können die jungen Katzen dann schon das erste Mal Nachwuchs bekommen. Rechnet man sich aus, dass Katzen durchschnittlich zweimal im Jahr vier bis sechs Junge werfen, kann es rasch zu einer enormen Nachkommenschaft kommen', erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Eine Spirale, die schnell im Katzenelend endet - niemand fühlt sich für die Jungtiere verantwortlich, sie leiden an Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen oder Katzen- Leukose, haben Würmer und sind unterernährt. Allein in Berlin geht man von rund 70.000 Katzen aus, die verwildert in der Stadt leben. Tiere, von denen auch gesundheitliche Gefährdungen ausgehen können: So verbreiten befallene Katzen Spul- und Bandwürmer mit dem Kot oder übertragen sogar den Toxoplasmose- Erreger.

'Eine bundeseinheitliche Kastrationspflicht für Katzen, die ins Freie dürfen, gibt es leider nicht. Aus unserer Sicht und im Sinne eines nachhaltigen Tierschutzes wäre das aber wünschenswert', so Prof. Mantel weiter. Aus tierärztlicher Sicht hat die Kastration von Katzen übrigens noch weitere Vorteile: So ist die Lebenserwartung kastrierter Tiere deutlich höher, denn sie haben nicht so stark den Drang zu streunen und weite Wege auf der Suche nach einem 'Flirt' zurückzulegen. Die Gefahr, überfahren zu werden, reduziert sich, auch kommt es seltener zu ernsthaften Revierstreitigkeiten. Bei Katern entfällt außerdem oft das 'anrüchige' Markieren und bei weiblichen Tieren sinkt das Risiko, an einer Gebärmuttervereiterung oder an Gesäugetumoren zu erkranken.

 

 

Quelle / Adresse:
www.bundestieraerztekammer.de

 

 

 

Hanau, im April 2012
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