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Gefahr für Mäusefänger


Jägerinnen auf samtenen Pfoten fangen sich manchmal mehr als nur einen fetten Braten ein ...

Achtung Katzenjäger | Tierarztpraxis-Hanau.de

... wenn sie eine Maus oder einen Vogel erlegen.

Einige Beutetiere tragen nämlich infektiöse Lungen­wurm­larven in sich. Frisst die Katze ihre Beute, bohren sich die Wurmlarven durch die Darmwand und gelangen über die Blut­bahnen in die Lunge, wo sie sich ansiedeln.

Bei ausgewachsenen und gesunden Katzen bleibt ein Befall mit wenigen Würmern meist ohne schwere Folgen. Diese Tiere zeigen keine Symptome, scheiden aber Wurmlarven aus und können so zur Ansteckungsquelle für andere Tiere werden.

Katzenmütter können die Wurmlarven auch direkt auf ihre Kätzchen übertragen. Die Kleinen kommen dann leider häufig nicht so glimpflich davon wie die Mama. Gerade bei Jungtieren lösen die Lungenwürmer meist schwere Entzündungen der Atemwege aus, die mit Husten, Auswurf, schleimig-eitrigem Nasenausfluss und erheblichen Atembeschwerden einhergehen.

Bei einem starken Befall werden auch ausgewachsene Katzen krank. Eine aktuelle Untersuchung hat ergeben, dass in Deutschland über sechs Prozent der Katzen mit den Symptomen einer Atemwegserkrankung an Lungenwürmern leiden. Der Lungenwurmbefall kann unter Umständen bleibende Schäden in Herz und Lunge verursachen und sogar den Tod des Tieres zur Folge haben.

Die Lungenwurminfektion wird durch eine Kotuntersuchung festgestellt. Behandelt wird die Krankheit mit Anti- Wurm-Medikamenten vom Tierarzt.

 

© copyright: Newsletter Tiergesundheit, Ausgabe 05/2015
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Hanau, im Mai 2016
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