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Gefährliche Souvenirs


Ein Gesundheitscheck beim Tierarzt nach dem Urlaub kann das Leben des Hundes retten.

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Denn insbesondere in den südlichen Urlaubsgebieten besteht die Gefahr, dass sich der Hund mit einer lebensbedrohlichen Krank­heit, wie Leish­man­iose, Babes­iose, Ehr­lich­iose oder der Diro­filar­iose (Herz­wurm­krank­heit) infiziert. In den Ri­siko­gebieten werden diese Krankheiten durch Mücken oder Zecken übertragen.

Sehr wichtig ist daher ein lückenloser Schutz gegen diese Plagegeister am Urlaubsort. Zudem kann man z. B. der Dirofilariose mit bestimmten Medikamenten vorbeugen. Diese müssen dem Hund aber bereits einen Monat vor der Abreise verabreicht werden. Suchen Sie daher Ihren Tierarzt rechtzeitig vor dem geplanten Urlaub auf. Er berät Sie gerne und gibt Ihnen die richtigen Präparate mit.

Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es zu einer Infektion kommen. Besonders tückisch ist die Leishmaniose, denn es können Monate vergehen, bis sich die ersten Symptome zeigen. Meist beginnt die Krankheit mit Veränderungen der Haut des Nasenrückens, um die Augen und an den Ohrrändern. Dort kommt es zu Haarausfall und es entsteht eine schuppende Hautentzündung. Später können Fieberschübe, Abmagerung, Nierenprobleme, Durchfall und Nasenbluten den Zustand des Hundes verschlimmern.

Die Therapie der Leishmaniose ist langwierig und nicht immer erfolgreich. Je eher die Krankheit jedoch entdeckt wird, desto besser stehen die Chancen für den betroffenen Hund. Ein Bluttest nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet gibt darüber Aufschluss.

 

© copyright: Newsletter Tiergesundheit, Ausgabe 05/2015
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Hanau, im Juni 2015
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