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Hanauer Przewalski-Fohlen heißt `Oleg`


Abstimmung bei der Europäischen Fachtagung der Przewalski-Urwildpferde

Przewalski-Fohlen  | Tierarztpraxis-Hanau.de

Rund 35 Prze­wals­ki-­Ur­wild­pferd-­Ex­per­ten und -hal­ter aus ganz Deutsch­land sowie Gäste aus Un­garn und ein Huf­ex­per­te aus Aus­tra­lien tra­fen sich diese Woche für eine zwei­tägi­ge Fach­ta­gung in Ha­nau. Da­run­ter Zoo­lo­gen, Tier­ärzte, Förs­ter, Ver­tre­ter der Um­welt­be­hörde, Pferde­pfle­ger- und Betreuer sowie natürlich die langjährige Leiterin des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Przewalski-Pferde (EEP), Dr. Waltraud Zimmermann. Gastgeber und Programmgestalter waren das Umweltzentrum der Stadt Hanau sowie der Bundesforstbetrieb Schwarzenborn, der für die Haltung der Przewalski-Pferde auf Campo Pond verantwortlich zeichnet.

Der Hanauer Umwelt-Dezernent Andreas Kowol hieß die Gäste im Tagungsraum der Villa Stokkum in Steinheim herzlich willkommen. "Die Przewalski-Pferde erfreuen sich hier in Hanau und dem Umland großer Beliebtheit, was man auch an den stets ausgebuchten Führungen des Umweltzentrums ablesen kann. Wir freuen uns sehr seit Ende 2009 einer der Partner dieses schönen Projekts zu Erhaltung dieser seltenen Tiere zu sein und mit Dr. Marion Beil, die die Tiere betreut, unser Scherflein zum beitragen zu können!"

Przewalski-Fohlen in Hanau   | Tierarztpraxis-Hanau.de

Neben zahl­rei­chen Vor­trägen und Prä­sen­tationen rund um das Thema Prze­wal­ski-­Zucht, Er­hal­tung und Pflege, stand auch die Ab­stimmung über den zu­künf­ti­gen Na­men des vor knapp vier Wochen ge­borenen Ha­nau­er Hengst­fohlens auf dem Pro­gramm. Mehr als 300 Vor­schläge zu einem Namen mit dem An­fangs­buch­staben "O" hatten in den letzten zwei Wochen das Umweltzentrum in Hanau per Mail oder Telefon erreicht. Darunter natürlich viele Dopplungen. Die Mitglieder der Fachtagung wählten mit deutlicher Mehrheit (14 Stimmen) "Oleg" auf den ersten Platz.

Dr. Wal­traud Zimmer­mann be­geis­ter­te die Fach­ta­gungs­teil­nehmer mit einer atem­be­rau­ben­den Foto­doku­men­tation ihrer Reise in den National­park Gobi in der Mongo­lei. Dort war sie jüngst Zeu­gin einer auf­wen­digen Aus­wilderungs­aktion, bei der ein rund 20-­köpfiges tschechisches Team eine Gruppe von Przewalski-­Wild­pfer­den aus dem EEP-­Zucht­programm wieder in ihren ur­sprüng­lichen Lebens­raum ent­ließ.

Przewalski-Fohlen  | Tierarztpraxis-Hanau.de

Ein Be­such der Prze­wals­ki-­Be­wei­dungs­pro­jekte in Gießen, Baben­hau­sen so­wie na­türlich auf dem na­tur­geschützten Cam­po Pond-­Ge­län­de im Ha­nau­er Stadt­teil Groß­au­heim stand am zwei­ten Tag auf dem Pro­gramm. Das weit­läufige Ge­län­de mit seinen natur­be­lassenen Wäl­dern und Wie­sen, sowie sel­te­nen Pflan­zen-­ und Tier­art­en hinter­ließ gebührend Ein­druck bei den Be­suchern. "Kaum zu glauben, dass es mitten im Stadtgebiet so eine Naturoase geben kann!", staunten die Gäste.

Die Beweidung des Geländes durch die Przewalski-Pferde trägt zur Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt des Geländes bei, denn sie sorgt für eine deutliche Zunahme an Pflanzen- und Tierarten, die in den Arealen einen neuen Lebensraum finden. Dr. Mathias Ernst von der Oberen Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium in Darmstadt erläutert die Kettenreaktion:"Durch das Sandbad und Wälzen der Pferde auf der Koppel werden offene Flächen geschaffen, in denen sich Pflanzen wie die Sandstrohblume und der Sandmagerrasen ansiedeln können. Die Zunahme der Pflanzen, aber auch der Pferdemist auf dem Gelände lockt zahlreiche Insekten an, die darauf spezialisiert sind." Die Vermehrung der Insekten locke daraufhin weitere Vögel in die Gebiete, die dort einen neuen Lebensraum fänden."So tragen die Przewalski-Beweidungsprojekte auch zur Biodiversität bei und bereichern die Region", schloss Dr. Ernst.

 

Quelle:
Stadt Hanau
Pressekontakt: Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
Am Markt 14-18,
63450 Hanau

Hanau, im Juli 2014
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