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Kinderkrankheiten vorbeugen


Würmer - eine Gefahr für Mensch und Tier

Kinderkrankheiten | Tierarztpraxis-Hanau.de

Be­reits in den ers­ten Le­bens­ta­gen in­fi­zie­ren sich vie­le Katzen­wel­pen mit Spul­wür­mern. Das in­fi­zier­te Mutter­tier über­trägt die Wurm­lar­ven mit der Milch auf ihre Jung­en. Über die Spei­se­röhre ge­lang­en die Lar­ven in den Wel­pen­darm, ent­wickeln sich dort wei­ter zum End­sta­dium "Wurm" und pro­du­zieren Eier, die mit dem Katzen­kot aus­ge­schie­den wer­den. In ihrem Be­mühen, sich durch Be­lecken sau­ber zu hal­ten, in­fi­zieren sich Jung-­ und Alt­tiere mit den Wurm­ei­ern stets aufs Neue.

Hakenwürmer sind ebenfalls häufig bei Jungkatzen anzutreffen. Ihre Eier werden von infizierten Tieren mit dem Kot ausgeschieden. In der Außenwelt entwickeln sie sich zu Larven, die sich durch die Haut in den Körper ihres Wirtes bohren. Werden die Parasiten nicht frühzeitig ausgemerzt, kümmern die Jungkatzen, bekommen ein struppiges Fell und wässrigen bis blutigen Durchfall. Bei ausgewachsenen Katzen kommt es nur selten zu klinischen Erscheinungen.

Als Infektionsüberträger spielen sie aber ebenso wie die infizierten Jungtiere eine bedeutende Rolle. Denn nicht nur Katzen sind durch Wurmbefall gefährdet, sondern auch der Mensch. Insbesondere Kinder, die in engem Kontakt mit Katzen leben, können Wurmeier oder -larven aufnehmen und durch wandernde Larven Gesundheitsschäden erleiden. Der Infektionsgefahr für Tier und Mensch kann durch ein tierärztlich kontrolliertes Entwurmungsprogramm vorgebeugt werden. Wurmfreie Kätzchen verfügen über ein unbelastetes Immunsystem. Das ist die Voraussetzung, um bei den Jungtieren im Alter von acht Wochen mit der Grundimmunisierung gegen die Infektionskrankheiten Katzenseuche und -schnupfen beginnen zu können.

 

© copyright: Newsletter Tiergesundheit, Ausgabe 03/2012
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Hanau, im April 2014
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