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Giftige Blütenpracht !


Die Bundestierärztekammer informiert über schädliche Pflanzen für Hunde und Katzen

Giftige Pflanzen | Tierarztpraxis-Hanau.de

Nicht nur Le­bens­mit­tel kön­nen für Tiere gif­tig sein, auch die heim­ische Pflan­zen­welt birgt so man­che Ge­fahren. Egal ob Zimmer­pflanze oder Blühen­des auf den Früh­lings- und Som­mer­wiesen können bei Ver­zehr gif­tig bis töd­lich für Hund, Katze und Co. sein.

Die Ver­giftungs­symp­tome sind sehr viel­fäl­tig. Die sichere Diag­nose einer Ver­gif­tung kann man daher nur stellen, wenn man genau weiß, was das Tier schäd­liches auf­ge­nommen hat. Zu den häufigsten Symp­tomen gehören Er­brechen, Durch­fall, Herz-­Kreislauf-­Probleme, sowie Bauch­schmer­zen, ver­mehr­tes Spei­cheln, Krämpfe und Er­re­gungs­zu­stände.

Nach­stehend eine Liste von Pflan­zen, welche je nach Jahres­zeit im Garten oder in der Wohnung häufig vor­kommen:

  • Der schöne Weihnachtsstern produziert den klebrig-weißen Giftstoff Euphorbin. Bei Hautkontakt kommt es zu Reizungen, beim Verschlucken durch Hunde oder Katzen zur Vergiftung mit Symptomen wie Krämpfen, Durchfall, Lähmungen und Herzrhythmusstörungen.
  • Die Stechpalme(Ilex) ent­hält in Blät­tern und ro­ten Beer­en star­ke und in höherer Kon­zen­tra­tion so­gar tödliche Gift­stoffe.
  • Die Christrose ist wie alle Ver­tre­ter der Gat­tung Nies­wurz in allen Pflan­zen­tei­len stark giftig.
  • Auch der dekorative Mistelzweig ist durch den Ge­halt an Viscotoxin in Blättern und Stängeln für Pfer­de, Hun­de, Kat­zen und Heim­tiere gif­tig.
  • Maiglöckchen sind sehr stark gif­tig. Die be­troff­enen Tiere zei­gen un­mittel­bar nach der Auf­nahme Ver­gif­tungs­symp­tome. Da­bei reicht schon das Fressen einer ge­ring­en Pflan­zen­men­ge, ins­be­son­dere der Blü­ten.
  • Der Goldregen ist so stark gif­tig, dass inner­halb von 1 Stun­de nach dem Ver­zehr der Tod ein­tre­ten kann. Da die Pflan­ze aber di­rekt nach der Auf­nahme Er­brech­en aus­löst, können die Tox­ine im besten Falle gar nicht erst re­sor­biert wer­den und die Ge­fahr einer Ver­gif­tung ver­ringert sich.
  • Das Fressen ei­ner großen Menge an Tulpen ver­an­lasst Er­brech­en, ver­mehr­tes Spei­cheln und Ko­liken, sowie Gewichts­re­duktionen durch die Störung der Nähr­stoff­ver­dauung.

 

Weitere giftige Substanzen für Hunde und Katzen, die im Haushalt vorkommen können:

  • Alkohol
  • Kaffee
  • Knoblauch
  • Nikotin
  • Obstkerne (Aprikosen, Pflaumen, Pfirsiche)
  • Schokolade
  • schwarzer Tee
  • Weintrauben
  • Zwiebeln
  • Efeu

 

Quelle / Adresse:
www.bundestieraerztekammer.de
Tierärztliches Journal Reise und Medizin 2/2013

 

 

Hanau, im Januar 2014
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