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Staupe tötet. Impfung schützt!


Die Bundestierärztekammer rät dringend zur Schutzimpfung

Fuchs - Staupe - Haushund | Tierarztpraxis-Hanau.de

(BTK Berlin)
Die Angst vor der Stau­pe geht um in Ber­lin. Hun­de­be­sit­zer fürch­ten um die Ge­sund­heit ihrer Vier­bei­ner, denn die hoch an­stecken­de Vi­rus­er­kran­kung hat sich unter den Füchsen stark aus­ge­brei­tet.

In Pan­ik muss nun aller­dings nie­mand ver­fallen. Wich­ti­ger ist es, einen kühlen Kopf zu be­wahr­en und Bellos Impf­aus­weis zu kon­trol­lier­en: "Die Impfung gegen die Staupe, die wohl be­kann­tes­te Infektionskrankheit des Hundes, ist gut wirksam und sollte für jeden verantwortungsvollen Hundehalter eigentlich Standard sein. Allerdings beobachten wir in punkto Impfschutz bei vielen Tierhaltern eine nachlässige Haltung, die sich besonders bei Welpen und alten Hunden bitter rächen kann und immer wieder zu Krankheitsausbrüchen führt", erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundes­tier­ärz­te­kam­mer im Januar 2013.

Die Staupe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Die Infektion erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Hund oder mit einem kranken oder verendeten Wildtier wie Fuchs oder Marder, die die Krankheit ständig verbreiten.

Das Krankheitsbild der Staupe ist vielgestaltig und führt häufig zum Tod. Erste Anzeichen sind hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit des Hundes. Es können dann im weiteren Verlauf bestimmte Organe oder Organsysteme besonders betroffen sein, so dass man von der von der Lungenstaupe, Darmstaupe oder Nervenstaupe sprechen kann. Je nach Organ zeigt das erkrankte Tier Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe oder Haut­ver­änd­er­ungen.

"Die Behandlung einer Staupeinfektion ist kaum möglich. Tiere, die die Erkrankung überlebt haben, behalten häufig lebenslange Schäden wie zum Beispiel das sogenannte Staupegebiss, ein Zahnschmelzdefekt, zurück. Wir raten darum ganz dringend zur vorbeugenden Impfung. Nur ein lückenloser Impfschutz ga­ran­tiert die Gesundheit des Tieres!", so Mantel.

Die Grundimmunisierung sollte bei Welpen im Alter von acht Wochen erfolgen, vier Wochen später dann die zweite und mit 16 Wochen die dritte Impfung sowie eine Wiederauffrischung im 15. Lebensmonat. Um den Schutz aufrechtzuerhalten, empfiehlt die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin Wie­der­hol­ungs­impf­ung­en ab dem zweiten Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus, sofern die Grundimmunisierung vollständig vorgenommen wurde. Über das genaue Staupe-Impfschema berät der Tierarzt. Besondere Vorsicht ist bei Jagdhunden und Zuchthündinnen geboten und dort, wo der Infektionsdruck wie momentan in Berlin durch die Fuchsstaupe besonders hoch ist.

 

Quelle / Adresse:
www.bundestieraerztekammer.de

 

 

Hanau, im Juli 2013
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