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Altersabhängige Erkrankungen


Ab welchem Zeitpunkt im Einzelfall der Alterungsprozess einsetzt ist abhängig von Tierart, Rasse, Geschlecht, Haltungsbedingungen, der individuellen Konstitution und Kondition sowie gegebenenfalls bestehenden Krankheiten.

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So können z. B. Katzen we­sent­lich älter als Hunde wer­den. Bei ihnen beginnt da­her auch das Altern spä­ter. Das gilt ebenso für die meis­ten kleinen Hun­de­ras­sen, die eine längere Le­bens­er­war­tung ha­ben als große oder gar Rie­sen­ras­sen. Auch über­ge­wich­ti­ge Tiere altern früher, dagegen bleiben durch­trai­nier­te Tiere länger fit.

Das Altern an sich ist keine Krankheit. Mit zunehmenden Jahren setzt allmählich ein Gewebeab- und -umbau ein. Das Funk­tions­ge­we­be der Organe wird mehr und mehr durch Bin­de­gewebe ersetzt. Magen und Darm arbeiten langsamer, Leber und Nieren sind weniger belastbar. Stoffwechselstörungen treten auf. Die Herzleistung nimmt ab. Die Muskeln werden schlaffer und es kommt zu Verschleißerscheinungen am Be­we­gungs­apparat. Die Sinnesleistungen Geruch, Geschmack, Sehfähigkeit, Gehör und das Erinnerungsvermögen lassen nach, ebenso die körperliche Abwehr gegen Einflüsse aller Art.

Durch die verminderte Anpassungsfähigkeit des Körpers an Belastungen treten im Alter vermehrt Erkrankungen auf. Ein chronischer Krankheitsverlauf steht dabei im Vordergrund. Haut­entzündungen, Herzkrankheiten, Erkrankungen der At­mungs­or­gane, der Maulhöhle, des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Nieren, Bandscheibenvorfälle sowie Knoch­en­wu­cher­ung­en an der Wirbelsäule kommen deshalb vornehmlich bei älteren Tieren vor.

Darüber hinaus sind sie anfälliger für tumoröse Erkrankungen (z.B. Analtumoren beim Rüden, Gesäugetumoren bei der Hündin) und hormonell bedingte wie Diabetes, Gebärmuttervereiterung oder die Überfunktion der Schilddrüse bei der Katze.

 

 

© copyright: Newsletter Tiergesundheit, Ausgabe 11/2011
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Hanau, im Dezember 2011
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