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Würmern den Kampf ansagen


Zu den häufigsten Wurmarten bei Hund und Katze zählen Spulwürmer, aber auch Haken- und Bandwürmer kommen vor.

Darmparasiten- Entwurmen bevor es zu spät ist ! | Tierarztpraxis-Hanau.de

Die Würmer leben im Darm und ernähren sich von Blut, Nahrungsbrei oder Gewebe ihres Wirtes. So entziehen sie ihm wichtige Nährstoffe. Vor allem Welpen zeigen deshalb Entwicklungsstörungen, strup­pi­ges Fell, Abmagerung oder getrübte Augen. Mit Spul­wür­mern befallene Tiere er­bre­chen häufig und haben teil­wei­se sogar blutigen Durch­fall, der schnell le­bens­be­dro­hend werden kann. Bei starkem Ha­ken­wurm­be­fall ent­wic­kelt sich eine massive Blutarmut, die zum früh­zei­ti­gen Tod des Wel­pen führen kann.

Je nach Wurmart werden Welpen schon im Mutterleib angesteckt. Spul- und Hakenwürmer gelangen als Larven auch über die Muttermilch in Magen und Darm der Kleinen. Da die Eier er­wachs­en­er Würmer im Darm abgegeben werden und mit dem Kot ins Freie gelangen, stecken sie sich außerdem immer wieder neu an, wenn sie an Kothäufchen schnuppern und dabei Wurm­eier mit infektiösen Larven aufnehmen. Auch für erwachsene Hunde und Katzen kann jedes einzelne 'Häufchen' eine ständige Quelle für eine erneute Ansteckung sein. Da selbst ältere Tiere nicht immer genügend Abwehrkräfte haben, um die Lar­ven­ent­wick­lung zu verhindern, können sie nach erneuter Infektion wiederum Wurmeier ausscheiden und werden so zur neuen Infektionsquelle.

Einige Wurmarten können bei Menschen schwerwiegende Krankheitssymptome hervorrufen, wobei Kinder besonders gefährdet sind. Spulwurmlarven durchwandern nämlich im Zuge ihrer Entwicklung zu ausgewachsenen Würmern zunächst den Körper der Tiere, werden dann aus der Lunge ins Maul hochgehustet und wieder abgeschluckt. Nimmt der Mensch beim Schmusen mit dem Welpen die Larven so direkt oder über Wurmeier auf, können sie in Organen wie Leber und Gehirn schwerwiegende Schäden verursachen. Wird das Auge befallen, kann der Mensch erblinden. Hakenwurmlarven dagegen bohren sich aktiv in die menschliche Haut und verursachen schmerzhafte Entzündungen.

Schützen Sie deshalb Ihr Tier und damit sich selbst, indem Sie es regelmäßig nach den Vorgaben Ihres Tierarztes entwurmen oder alternativ Kotuntersuchungen durchführen lassen.

 

 

© copyright: Newsletter Tiergesundheit, Ausgabe 07/2011
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Hanau, im Oktober 2011
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