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Seltene Vögel bei den Hanauer Wildpferden


Die Naturschutzbehörde bescheinigt dem Schutzgebiet Campo Pond großen Artenreichtum

Jürgen Minnert von der Unteren Naturschutzbehörde mit dem Niststeinhaufen für Wiedehopfbrut.

Die neun Hanauer Przewalski-Urwildpferde haben sich im Naturschutzgebiet Campo Pond in Großauheim bestens eingelebt und fühlen sich pudel­wohl, wie der Grund­stücks­eig­ner Bundesforst und das Umweltzentrum Hanau bestätigen können. Doch zoologische Kartierungen der Unteren Naturschutzbehörde beweisen, dass die Pferde nicht die einzige Neuzugänge sind, die sich auf Campo Pond heimisch fühlen.

'Diese Erkenntnisse kommen selbst für Fachkreise überraschend. Sie beweisen, wie ökologisch wertvoll das Natura-2000 -Schutzgebiet Campo Pond tatsächlich ist', sagte Stadtrat Ralf-Rainer Piesold, zu dessen Dezernat die Untere Natur­schutz­be­hör­de (UNB) gehört.

Nach Auskunft von Martin Schroth von der UNB wiesen die ornithologischen Erfassungen für das gesamte Sommerhalbjahr unter anderem das durchgängige Vorkommen eines Wiedehopf-Paares auf. Weiterhin brüteten mindestens drei Paare Heidelerchen und jeweils zwei Paare Pirole und Wendehälse im Schutzgebiet. Im Jahr 2010 konnten bisher 84 Vogelarten auf Campo Pond nachgewiesen werden, zum Vergleich wurden seit 1990 im gesamten Hanauer Stadtgebiet 117 Vogelarten kartiert.

Wiedehopf auf Campo Pond

Um auch dem prominenten Wiedehopfpaar, das im Winter in Afrika weilt, im nächsten Frühjahr eine erfolgreiche Brut zu erleichtern, hat die Zi­vil­dienst-Gruppe der Ha­nau­er Naturschutzbehörde vor kur­zem unter fach­bio­lo­gi­scher Anleitung spezielle Nist­stein­hau­fen und Niströhren für diese höchst seltene Vogelart installiert.

Aber auch die Wildpferde seien notwendige Partner bei diesen Artenschutzmaßnahmen, sagt Schroth. 'Sie halten durch ihre Beweidung den Rasen kurz. Nur so kommen die Wiedehopfe an ihre bevorzugte Nahrung - Grillen und Heuschrecken sind nämlich ihre Leibspeise!'

 

Quelle und Bilder:
Stadt Hanau
Am Markt 14-18
63450 Hanau

 

Weitere eigene Beiträge zu den Przewalski-Pferden

 

Hanau, im Dezember 2010
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