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Für Frettchen ist Fortpflanzung ein Muss.


Läufigkeitsunterdrückung beim Frettchen

Läufigkeitsunterdrückung beim Frettchen | Tierarztpraxis-Hanau.de

Für Frettchen in der Wildniss ist die regelmäßige Fort­pflanzung ein Muss. üblicher­weise erfolgt in der Natur nach einer Ranz ? also der Läu­fig­keit - auch eine Be­gat­tung mit nachfolgender Träch­tig­keit.

In der Obhut von Menschen sieht das schon wieder anders aus. Getrennt ge­hal­te­ne Frettchen geraten durchaus in ihre Ranz, können und sollen diese aber nicht ausleben. Werden Fähen hierbei nicht trächtig, geraten sie leicht in eine sogenannte Dauerranz. Soetwas ist nicht nur für die Besitzer belastend, es kann auch zu gesundheitlicher Schädigung führen. Ein Beispiel hierfür sind Schäden am Knochenmark. In Extremfällen kann es auch zum Tod führen.

Die frühzeitige Unterdrückung der Läufigkeit ist hierbei die wirksamste Vorgehensweise. Diese lässt sich beim Frettchen durch Kastration oder Medikamente unterdrücken. Wirkdauer und Nebenwirkungen können jedoch von Fall zu Fall schwanken. Befindet sich ein Tier jedoch schon in der Dauerranz, muss zuerst anderweitig behandelt werden, bevor eine Kastration sinnvoll ist.

Wird ein Hormon-Implantat vor Beginn der Decksaison gesetzt, so kommt es laut einer wissenschaftlichen Studie zu keinen Nebenwirkungen, jedoch zu einer 100%igen Erfolgsrate ? heisst: keine Schwangerschaften.

Die Wirkungdauer des Implantats wird mit etwa. 2 Jahren angegeben.

Das Implantat kann auch therapeutisch beim Hyper­adreno­cortizismus (Cushing Syndrom) eingesetzt werden. Der Hyperadrenocortizismus tritt bei Frettchen häufig nach einer operativen Kastration auf.

Interessant ist auch, dass man ein solches Implantat auch bei männlichen Frettchen mit dem gleichen Erfolg setzen kann.

Für betroffenen Tierbesitzer stellen diese Implantate durchaus eine große Erleichterung, da die Risiken und hohen Kosten einer operativen Kastration vermieden werden.

Das Implantat kann ohne Narkose injiziert werden.

Es wird erwartet, dass sich diese Implantate zukünftig gegenüber der operativen Kastration durchsetzen werden.

 

Hanau, im Februar 2010
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