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Legenot bei ReptilienSchnell wird ein Notfall daraus. Beobachten Sie Ihr Tier und achten Sie auf die frühen Anzeichen! Die Gründe für eine Legenot sind vielgestaltig, wie z.B.:
Prä-oder postovulatorisch Die Ovulation ist der Zeitpunkt des Ei- bzw. Follikelsprungs. Was bedeutet also prä-oder postovulatorisch genau?
Bei der präovulatorischen Legenot reifen zu viele Eifollikel gleichzeitig auf den Eierstöcken an, entwickeln sich nicht weiter, werden aber auch nicht resorbiert, sondern verbleiben als Eidotter auf den Eierstöcken. So bilden sich riesige Trauben an den Eierstöcken, die langsam den gesamten Bauchraum ausfüllen. Bei der postovulatorischen Legenot sind die Eier angebildet und befinden sich im Legedarm, können aber nicht abgesetzt werden.(Gründe: s.o.)
Legenot - Wie dies erkennen ? Das klinische Bild bei einer Legenot ist unspezifisch. Am Anfang ist das Allgemeinbefinden nur leicht gestört. Die Weibchen zeigen vergebliche Grabeversuche, Unruhe und Umherlaufen. Eine Umfangsvermehrung des Hinterleibes wird mit der Zeit deutlicher. Dauert dieser Zustand länger an, kommt es zur Futterverweigerung.Die Tiere magern ab, trocknen aus und liegen apathisch im Terrarium. Werden keine Therapiemaßnahmen eingeleitet, sterben die Tiere.
Rechtzeitig behandeln lassen! Werden diese Tiere rechtzeitig vorgestellt und zeigen ein gutes Allgemeinbefinden, können sie ohne großes Risiko behandelt oder auch operiert werden. Um eine Legenot zu diagnostizieren, ist ein Röntgenbild erforderlich. Bei der präovulatorischen Legenot ist eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung (Sonographie) sehr hilfreich. Bei einer postovulatorischen Legenot kann der Tierarzt, bei gutem Allgemeinbefinden und nicht all zu langer Dauer, erstmal eine konservative Therapie einleiten. Bei der präovulatorischen Legenot, gibt es keine Indikation für eine konservative Therapie. Hier ist eine Operation unumgänglich.
Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich beraten:
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